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Rezension: Typotopografie – Frankfurt

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Der August Dreesbach Verlag widmet sich meiner Wahlheimat und dem typografischen Leben hier  in der sechsten Ausgabe von Typotopografie. Den Namen »Frankfurt« trägt das Heft groß auf dem Titel. Aber wo Frankfurt drauf steht ist auch viel aus Offenbach, Darmstadt und Mainz zu finden. Ein Titel wie »Rhein-Main« wäre sicherlich passender gewesen. Denn trotz dieser – zum Glück – nicht auf die Stadt Frankfurt beschränkten Ausgabe, wird man einseitig mit dem Logo der Eintracht Frankfurt im Vorwort empfangen und aus dem Heft mit dem ebenso unpassenden Zitat von Friedrich Stoltze »Un es will merr net in mein Kopp enei: wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!« heraus geleitet. Das zeugt von zu geringem Fingerspitzengefühl, welches man sich hier gewünscht hätte.

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Doch nun zum Eigentlichen, dem Inhalt. Neben fotografisch-typografischen Stadtspaziergängen findet man lesenswerte Artikel über das Klingspor Museum in Offenbach, Hermann Zapf, das Gutenberg Museum in Mainz, über Typografie-Geschichte am Beispiel der Bauerschen Gießerei und einzelne Akteure aus den Bereichen Design, Typografie und Verlagswesen werden vorgestellt.

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In der Rubrik A–Z wird auch unser Typostammtisch in Offenbach kurz vorgestellt. Seit Sommer 2005 treffen sich hier in der Regel am 1. Dienstag im Monat Typografie und Designbegeisterte zum Small-Talk, Vorstellung von typografischen Arbeiten, Fachliteratur etc. Im Grunde wurde der Stammtisch schon immer von Einzelpersonen organisiert, erst recht seit dem es das Büro Typosition nicht mehr gibt. Die angesprochene Facebook-Seite findet man hier: Typostammtisch Offenbach bei Facebook

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Insgesamt wie die anderen bisher fünf Ausgaben auch für Schrift- und Design-Interessierte aus der Region wie darüber hinaus lesenswert, aber eben doch mit dieser seltsamen Schlagseite. Gerade bei solch lokal/regionalen Ansätzen sollten die Autoren ein wenig mehr sich mit den Gepflogenheiten der Region beschäftigen und diese berücksichtigen. So ist die Kritik weniger eine fachliche Kritik, sondern eher eine konzeptionell-redaktionelle.

Typotopografie – Frankfurt
August Dreesbach Verlag
ISBN: 978-3-944334-16-5
Preis: 14,80 Euro

1993 – 2001 – 2013 Neuanfang mit Tradition

Mit designmacherei starte ich im Herbst 2013 ein Neuanfang, jedoch einer mit Tradition. Vor rund 20 Jahren begann mein beruflicher Werdegang in der Medienbranche. Mit der Ausbildung zum Offsetdruck begann alles. Zwei Jahren nach der Ausbildung arbeitete ich als Drucker, doch schnell war mir das zu wenig, wollte selbst Gestalten. Eine Weiterbildung zum Mediendesigner ergänzte die erste Ausbildung. Schnell war klar, dass ich eigene Ideen und Konzepte entwickeln wollte und startet im Jahr 2001 das Designbüro TYPOSITION. Botschaft für Typografie und Gestaltung in Offenbach. Nach über 12 Jahren, verschiedenen Kooperations- und Geschäftspartnern, wird dieses Kapitel nun beendet.

Jetzt geht es mit der designmacherei weiter, im Gepäck 20 Jahre Erfahrung in der Medienbranche.

Ein Schwerpunkt der designmacherei wird u.a. sein Design- und Marketingkonzepte für Restaurants, Hotels, Winzer, Wein- und Spirituosenhändler zu entwickeln und kulinarische Events zu konzeptionieren und durchzuführen. Denn bereits seit 2010 gibt es diese Verbindung von Design und Genuss, denn unter dem Label Die Genussverstärker bieten wir selbst Genussevents und Verkostungen an.

Redaktionell begleite ich das Zusammenwirken von Design und Genuss in unserem Blog, in dem wir neben brandheißen Interna auch von Verpackungsdesign, Weinetiketten, Marketingstrends und Gastrotrends berichten.