designmacherei




Etiketten für Whisky-Marmeladen

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Für Taste Whiskey, Whiskyhändler aus Duisburg, habe ich für eine neue Serie von handgemachten Whisky-Marmeladen Hängeetiketten entworfen. Die Etiketten sind nun im Druck. Bilder von den fertigen Marmeladen – genau genommen Fruchtaufstriche – demnächst hier.

1993 – 2001 – 2013 Neuanfang mit Tradition

Mit designmacherei starte ich im Herbst 2013 ein Neuanfang, jedoch einer mit Tradition. Vor rund 20 Jahren begann mein beruflicher Werdegang in der Medienbranche. Mit der Ausbildung zum Offsetdruck begann alles. Zwei Jahren nach der Ausbildung arbeitete ich als Drucker, doch schnell war mir das zu wenig, wollte selbst Gestalten. Eine Weiterbildung zum Mediendesigner ergänzte die erste Ausbildung. Schnell war klar, dass ich eigene Ideen und Konzepte entwickeln wollte und startet im Jahr 2001 das Designbüro TYPOSITION. Botschaft für Typografie und Gestaltung in Offenbach. Nach über 12 Jahren, verschiedenen Kooperations- und Geschäftspartnern, wird dieses Kapitel nun beendet.

Jetzt geht es mit der designmacherei weiter, im Gepäck 20 Jahre Erfahrung in der Medienbranche.

Ein Schwerpunkt der designmacherei wird u.a. sein Design- und Marketingkonzepte für Restaurants, Hotels, Winzer, Wein- und Spirituosenhändler zu entwickeln und kulinarische Events zu konzeptionieren und durchzuführen. Denn bereits seit 2010 gibt es diese Verbindung von Design und Genuss, denn unter dem Label Die Genussverstärker bieten wir selbst Genussevents und Verkostungen an.

Redaktionell begleite ich das Zusammenwirken von Design und Genuss in unserem Blog, in dem wir neben brandheißen Interna auch von Verpackungsdesign, Weinetiketten, Marketingstrends und Gastrotrends berichten.

 

Redesign bei Glen Scotia

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Anfang des Jahres 2013 hat die schottische Whisky-Destillerie Glen Scotia aus Campbeltown ihre komplette Range an Abfüllungen ein Redesign zu kommen lassen. Dabei wurden Logo, Flaschen und Verpackungen grundsätzlich neu gestaltet. Das Ergebnis erinnert jedoch mehr an einen schottischen Energy-Drink als an Single Malt Whisky. Allen voran wirkt die Farbgebungen zu poppig. Und die mürrisch drein blickende Highland Cow allein, reicht nicht aus, um eine genügende Assoziationen zu Whisky zu schaffen.

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Das Logo wurde ebenfalls überarbeitet. War es bisher ein eher langweilig bis gediegener Schriftzug, so wurde jetzt das »t« bei Scotia durch eine Art Highländer-Schwert ersetzt, immerhin das was am gesamten Redesign noch am gelungensten ist.

Die Website ist selbst einige Wochen nach dem Release des neuen Design immer noch in einem wenig einladenden Zustand. Es wirkt, als wäre nach dem ersten Redesign das Geld ausgegangen, das neue Design auf alle Medien zu übertragen.

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Die trostlos wirkende Destillerie passt in das nicht vorhandene uneinheitliche Designkonzept. Schade, denn die Whiskys, die in der Destillerie hergestellt werden, hatten zwar ein Redesign nötig, aber eines dass dem Produkt etwas mehr gerecht wird. Hier wird versucht mit einem Streich eine Destillerie mit angestaubtem Erscheinungsbild und unvorteilhaftem Image zum Popstar zu machen. Für meine Begriffe wurde hier zu viel des Guten gemacht. Schaut man sich das Gebäude und die Website an so wirkt das neue Design aufgesetzt und wenig authentisch.

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Bildquellen
Destillerie: J M Briscoe
Verpackungen: Glen Scotia