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Inspirationsquelle für veredelte und ausgefallene Printprodukte

Category : Papierbotschaft, Wein

Nach über 20 Jahren Tätigkeit in der Medien- und Werbebranche sowie nach über 13 Jahren in einem Designbüro weiß ich genau, dass es bei einem guten Design nicht allein um das technische Know-how der Umsetzung geht, sondern in erster Linie um die anfängliche, zündende Idee, die hinter einer kreativen Arbeit steckt. Selbstverständlich benötigen auch erfahrene Designer und kreative Köpfe das eine oder andere Mal Inspirationen für ihre Arbeit und nutzen beispielsweise das Internet, um ihren Design-Horizont sinnvoll zu erweitern. Daher stelle ich gerne vor, mit wem wir gerne zusammenarbeiten.

Viele Unternehmen und auch Designer führen eigene Weblogs. Diese bieten eine optimale Plattform, um kreative Ideen und Umsetzungen einer breiten Masse zu präsentieren. Geht es um Inspirationen im Bereich veredelter und ausgefallener Printsachen, ist es für Ideensucher ein Glücksfall, wenn eine kreative Digitaldruckerei die umgesetzten Ergebnisse der Kunden zeigt und beschreibt. So macht es beispielsweise auch die Colour Connection GmbH aus Frankfurt, die unter anderem auch für verschiedene Agenturen arbeitet. Geschäftsführer Ralph Hadem zeigt in seinem Digitaldruck-Blog regelmäßig die ausgefallensten Ergebnisse seiner Arbeit.

Design & Genuss
Kunden und Freunde kennen die zwei Herzen, die in meiner Brust schlagen: Design & Genuss. Bei einem Blick auf den oben genannten Blog fiel mir sofort eine äußerst kreative Umsetzung einer Weinkarte in A5-Format mit Echtholzumschlag auf, die sich gerade für hochwertige und edle Getränke eignet.

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Dazu schreibt Hadem:
„Diese Karte ist eine Augenweide und fasst sich zudem noch großartig an: Das 0,5 mm starke Echtholzfurnier riecht wie Holz und fühlt sich an wie Holz – weil es Holz ist!“

Die Wahl des Materials für diese besondere Weinkarte ist äußerst klug gewählt, da die hochwertigen Tropfen aus einer Weinkarte in der Regel aus Holzfässern stammen und das Thema Holz somit perfekt aufgreifen – wunderbar für Gast und Weinkenner.

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Die praktische und sehr ansehnliche Bindung aus Metallringen erinnert entfernt auch an die sogenannten Fassreifen. Sie sorgt dafür, dass Inhalte der Karte schnell und einfach ausgetauscht werden können:

Eine sehr schöne Idee, die zeigt, dass Design & Genuss optimal zusammenpassen.

Artikel für das Typomagazin Schrägstrich // Das Weinetikett – Kür und Pflicht

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Das Weinetikett – Kür und Pflicht
Weinetiketten gehören sicherlich zu den Projekten, die man sich als Designer wünscht. Gerade in den letzten Jahren sind Winzer wesentlich mutiger beim Design ihres Aushängeschilds, dem Etikett geworden. Vor allem junge Winzer, die nächste Generation also, setzen alles daran ihre Weinqualität auch grafisch und typografisch in Szene setzen zu lassen. Goldene Schreibschrift und Wappen sind größtenteils Vergangenheit. Schaut man sich im Weinfachhandel um, so denkt man schnell, dass hier keine Grenzen gesetzt sind. Aber auch hier warten, wenn auch von den Konsumenten nicht als solche wahrgenommen, einige Vorgaben und Normen, die es bei der Gestaltung einzuhalten gilt.

Denn hierbei greift das Deutsche Weingesetzt sowie die übergeordneten europäische Gesetze. Werden diese nicht beachtet kann es zu Strafen kommen oder zumindest müssen fehlerhafte Etiketten vom markt genommen und nochmals produziert werden. Die meisten Regelungen beziehen sich auf die Begrifflichkeiten und Bezeichnungen rund um den Wein und betreffen nur am Rand den Gestalter. Verstöße gegen auf Grund falscher Benennungen sind der häufigste Grund für das Zurückziehen von Etiketten. Aber auch ein paar typografische Aspekte sind im Gesetz festgelegt.
So werden die Angaben über Alkoholgehalt und Inhalt bei Flaschengrößen von 200 ml bis 1000 ml mit 3 mm bzw. 4 mm festgelegt.
Ausgenommen von Angaben über Schriftart bzw. -größe sind: Geschmacksangaben, Rebsorte, Jahrgang, Einzellagen, Bereiche oder für zusammenhängende Angaben (z.B. Ortsnamen und Lagebezeichnungen) bzw. erläuternden Angaben.

Bei der Definition des Begriffs „Schriftart“ geht es den Gesetzgebern nicht um die Vorgabe einer bestimmten Schrifttype, sondern darum, dass Begriffe in der gleichen bedeutung bzw Kategorie in der gleichen Schriftart zu setzen sind. Das bedeutet, auch dass in Schriftart übereinstimmende Begriffe wie z.B. die Weinregion „Pfalz“ nicht einmal in gemischtem Satz und einmal in Versalien gesetzt werden darf.
Hinzukommt, dass seit Ende 2014 sämtliche Verpackungen auf dem europäischen Markt die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 erfüllen müssen. Dabei wurde die Mindestschriftgröße für die verpflichtenden Angaben zu den Zutaten und Inhaltsstoffen definiert. So wurde festgelegt, dass die x-Höhe der verwendeten Schrift mindestens 1,2 mm betragen muss. Leider kann man diese Größe in keinem Layoutprogramm eingeben. Lediglich das Indesign Plug-in X-Tools sowie einige Freeware-Tools bieten hier Abhilfe.

Da Wein ein Genuss- und kein Lebensmittel ist, fallen darunter zu Zeit nur die Angabe „Enthält Sulfite“. Wein und Weinerzeugnisse sind vorerst von der Angabe des Zutatenverzeichnisses und der Nährwertdeklaration befreit.
So dass man nicht wie bei Lebensmittel mit Inhaltsstoffen, Allergenen und Nährwert zu kämpfen hat, die alle auf der Verpackung aufgeführt werden müssen und trotzdem im Layout integriert werden sollen.
Beim Design „hilft“ dabei das Rückenetikett bzw. ein umlaufendes Etikett weiter. So kann man die Layout „beeinträchtigenden“ Pflichtangaben nach hinten verbannen. Damit ist das Frontetikett die Kür und das Rückenetikett die Pflicht.

Redaktionelle Artikel & Kolumnen für das Magazin KÜCHE

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Nicht nur beim Design dreht sich fast alles um Genuss, sondern auch in meinen Artikeln und Kolumnen für das Magazin KÜCHE. Dabei handelt es sich um Artikel zu Whisky, Gin und Wein sowie Foodpairing für das Magazin des Verbandes der Köche Deutschlands. Bisher sind Artikel bzw. Kolumnen über Whisky-Kategorien, Spargel & Wein, Weintrends 2016, Doctor Polidoris Cucumber Tonic Water, Armorik Whisky oder ganz aktuelle fertig gestellt, die Kolumne zum walisischen Penderyn Whisky.

»Die illustre Runde« in der Designmacherei – Netzwerken bei Wein, Genuss und Design

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»Der Typostammtisch Offenbach ist tot, lang lebe ›Die illustre Runde‹!?«. So hieß es in der Einladung zur ersten illustren Runde in meinem Büro.

Ganz so ist es nicht. ›Die illustre Runde‹ ist keine Fortsetzung des Typostammtisches, sondern ein eigenständiges Format, wie man das heutzutage so nennt. Die Idee dahinter ist es Menschen aus unterschiedlichen Bereichen von Design (Grafikdesign wie Produktdesign), Kunst, Medien etc. zusammen zubringen, zwecks Austausch und um sich kennen zu lernen, nicht virtuell, sondern ganz real.

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In unregelmäßigen Abständen werde ich zu einem Abend jeweils einladen.

Start machte eine kleine Präsentation zu meinen Designprojekten rund um Wein und Genuss. Für Speis und Trank – Wein und Craft Beer von »Die Genussverstärker« ist dabei natürlich auch gesorgt. Die Speisen, eine Gorgonzola-Terrine mit Trauben und Nüssen, sowie der Coq au Vin kamen von »Gastgeber & Freunde«.

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Ergänzt wurde der Abend durch eine Ausflug in die Welt der Schrift und zwar Schrift im Weltraum vom Kollegen Kai Merker vom Typekollektiv Typocalypse aus Saarbrücken.

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Es war ein toller Abend mit Grafik- und Webdesignern, Menschen aus dem Bereichen Typendesign, Text, Fotografie, Innenarchitektur und Schmuckdesign. Besonderen Dank an Holger von »Gastgeber & Freunde« für das leckere Essen.

Die nächste illustre Runde wird voraussichtlich am 11. April sein.

Bierkultur in Offenbach!?

Bierkultur in Offenbach!?

Bier ist ein alltägliches Genussmittel und seit dem Craft Beer Boom auch wieder im Trend und hip. Für mich als…